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Fünf Teenager, die über das Wochenende auf einer einsamen Insel Zelten wollen. Hat noch jemand Horror Movie vibes? 

Meine Spielzeit: 4h37m
Durchschnittliche Spielzeit:3h13m
Studio:Night School Studio
Release14.01.2016
Singleplayer

Ihr spielt Alex, die mit ihren vier Freunden, Ren, Jonas, Clarissa und Nona das Wochenende auf einer Insel verbringen möchte. Ren erzählt, dass die Insel ein alter Militärstützpunkt gewesen ist. Nachdem die Teenager ihr Lager am Strand aufgebaut haben, erkundet ihr die Gegend und ganz besonders eine mysteriöse Höhle. Mithilfe eines alten, tragbaren Radios, stellt ihr die Frequenz ein, die ihr anhand eines schwebenden Dreiecks herausfindet.

Damit öffnet ihr einen Dimension Spalt, hört seltsame Stimmen und damit beginnen die übernatürlichen Ereignisse. 

Euer Ziel ist es, den Ursprung der freigesetzten Kräfte zu finden und aufzuhalten.

Radiofrequenz Einstellen

Das Spiel wird aus der 2,5D Perspektive gespielt und basiert auf einer “Walk and Talk” Mechanik.

Ihr könnt euch als Alex frei auf der Insel bewegen und müsst alles selbst ablaufen. Aber die Zeit braucht das Spiel auch, denn in diesen Abschnitten unterhalten sich die Charaktere miteinander. Hier liegen die Besonderheiten in der Interaktion: Gespräche finden (fast) immer statt und es gibt keine wirklich richtigen oder falschen Antworten. Bei einigen Dialogoptionen kann man mehr über die jeweilige Person herausfinden, aber manchmal kommt man nicht darum herum, jemanden zu verletzen. Ähnlich wie im echten Leben.
Das ist auch die einzige Form von Freiheit, die dieses Spiel bietet. Die Beziehungen zu den Charakteren und eure Entscheidungen als Spieler bestimmen, welches von mehreren möglichen Enden ihr erlebt.

Dialog am Strand

Laufen und Sprechen sind aber nicht die einzigen Interaktionsmöglichkeiten in dem Spiel. Ihr besitzt noch immer das tragbare Radio und stellt damit die Frequenzen bei bestimmten Objekten ein. Mit dessen Hilfe öffnet ihr Türen oder sprecht mit Geistern und enthüllt die Geheimnisse der Insel, die ihr versucht zu lüften.

Oxenfree hat einen stimmigen Artstyle. Er ist minimalistisch, aber er vermittelt trotzdem genau die richtige Atmosphäre, um den Kontrast zwischen dunkler, natürlicher Umgebung und hellen, übernatürlichen Ereignissen hervorzuheben. 

Fazit

Meiner Meinung nach ist Oxenfree ein tolles Spiel. Ich konnte mich gut in die Welt einfühlen und hatte Spaß daran die Dialoge mit den Charakteren zu führen, auch wenn sich diese nicht immer natürlich angefühlt haben. Die Story war spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht und ob man wieder unbeschadet von der Insel herunterkommt. Die Horror Elemente waren gut eingesetzt, nicht übertrieben und sind auch für Leute geeignet, die sich schnell fürchten. 

Das Einzige, was mich persönlich gestört hat, waren die teilweise sehr langen Wege. Wenn man an einem Ort nicht sofort weiter kommt und nochmal woanders schauen möchte, muss man den ganzen Weg zurückgehen und hat das Gefühl die Zeit nicht sinnvoll zu nutzen.

Ich würde Oxenfree deshalb 3,5 von 5 möglichen Punkten geben.

Das Spiel eignet sich für Leute, die gerne Entscheidungen treffen, die auch Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben.
Oxenfree gibt es mittlerweile für unter 10€  für PC, Xbox, PS, Switch, Android und iOS. 


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